Gartenmöbel-
für Terrasse und Garten
ITALIENISCHES
DESIGN
Unsere Möbelstücke werden mit alter Handwerkstradition gefertigt. Kurze Transportwege sind uns dabei ebenso wichtig, wie die Transparenz unserer Handwerksbetriebe, die wir beauftragen.
Fachkundige Beratung
Unsere Kundenberater nehmen sich für Ihre Wünsche viel Zeit
Individuelle Lösungen
Für jeden Wohnraum erarbeiten wir für Sie das beste Set
1a Markenqualität
Die Verarbeitungsqualität unserer Möbel werden Sie überzeugen
Bestes Preis-Leistungsverhältnis
Durch den direkten Transportweg zu Ihnen können wir einen Top Preis gewährleisten
Gartenmöbel müssen zwei Dinge gleichzeitig können: bequem sein und ein Jahr im Freien überstehen. Das erste entscheidet sich an Sitzmaßen und Polsterung, das zweite an Gestellmaterial und Bezugsgewebe. Auf dieser Seite finden Sie unser komplettes Outdoor-Sortiment – und die Materialkennzahlen, die wir dazu belegen können.
Nach Möbelart wählen
- Gartensofas – Loungesofas für Terrasse und Garten, als Zwei- und Dreisitzer, mit Sitztiefen von 60 bis 80 cm.
- Gartenecksofas – Eckkombinationen, die eine Sitzgruppe im Freien räumlich fassen.
- Gartensessel – Einzelplätze für Terrasse und Balkon, teils mit höhenverstellbarer Kopfstütze.
- Outdoor Hängesessel – mit Gestell oder zum Aufhängen.
- Gartenliegen – Einzelliegen zum Sonnen, verstellbar in der Rückenlehne, teils mit Rollen.
- Doppelliegen – durchgehende Liegeflächen für zwei Personen.
- Daybeds – Sonneninseln mit umlaufender Rückenlehne, teils mit Sonnenschutz.
- Gartentische – von Beistelltischen bis zur Esstafel.
- Gartenstühle – passend zu unseren Tischen, teils stapelbar.
Outdoor-Textilien: die Zahlen, die wirklich etwas aussagen
Bei Gartenmöbeln entscheidet nicht das Gestell über die Lebensdauer, sondern der Bezug. Zwei Kennzahlen sind dabei belastbar – und wir nennen sie, weil sie prüfbar sind.
Lichtechtheit: unsere Agora®-Bezüge erreichen Stufe 7 von 8
Die Lichtechtheit beschreibt, wie stark ein Gewebe unter UV-Strahlung ausbleicht. Gemessen wird sie auf der Blauwollskala von 1 bis 8, wobei 8 der beste erreichbare Wert ist. Für Textilien im Außenbereich gilt Stufe 6 als empfehlenswert; Gewebe unter Stufe 3 sind für dauerhafte Sonneneinstrahlung nicht geeignet.
Unsere Agora®-Bezüge liegen bei Stufe 7. Praktisch bedeutet das: Die Farben bleiben auch bei intensiver Sonne über Jahre stabil. Das ist die Kennzahl, auf die es bei einer Sonnenliege oder einem Gartensofa in Südlage am meisten ankommt – und sie ist der Grund, aus dem wir keine günstigeren Gewebe einsetzen.
Die Agora®-Stoffe sind zusätzlich wasserabweisend ausgerüstet: Flüssigkeit perlt zunächst ab statt einzuziehen, wodurch Sie Zeit zum Reagieren haben. Zur Reinigung genügt in der Regel klares Wasser. Vollständig unempfindlich ist kein Textil – wer einen Fleck über Stunden einziehen lässt, hat auch hier eine Spur.
Scheuerbeständigkeit in Martindale-Touren
Der Martindale-Test reibt eine Stoffprobe unter definiertem Druck gegen ein Normgewebe und zählt die Umdrehungen bis zum sichtbaren Verschleiß. Bei Gartenmöbeln ist der Wert weniger kritisch als im Wohnbereich, weil die Nutzungsdauer pro Jahr kürzer ist – bei Sitzflächen, die täglich genutzt werden, lohnt der Blick dennoch. Den Wert des jeweiligen Bezugs nennen wir Ihnen zum Modell.
3D-Stofftechnologie in den Kissen
Unsere Sitz- und Liegekissen haben einen Kern mit dreidimensionaler Gewebestruktur. Das ist der Unterschied, der nach einem Regenschauer sichtbar wird: Wasser läuft durch das Polster hindurch statt sich darin zu sammeln, Luft zirkuliert, und das Kissen trocknet deutlich schneller als ein herkömmlicher Schaumkern.
Ergänzend sind die Bezüge mit einem Schimmelschutz ausgerüstet, und die Unterseiten sind rutschfest, sodass die Kissen bei Wind nicht verrutschen. Trotzdem gilt: Bei anhaltendem Regen gehören Kissen ins Trockene. Dauernässe ist der Faktor, der Outdoor-Textilien am stärksten beansprucht – stärker als Sonne.
Gestellmaterialien im Vergleich
Aluminium, pulverbeschichtet
Das am häufigsten eingesetzte Material in unserem Gartensortiment. Aluminium rostet nicht und ist leicht genug, dass eine Person ein Möbel allein umstellen kann – bei Liegen und Sesseln, die der Sonne nachgeführt werden, ist das der praktische Vorteil.
Die Pulverbeschichtung schützt die Oberfläche gegen Witterung. Ihre Korrosionsbeständigkeit lässt sich im Salznebeltest nach DIN EN ISO 9227 prüfen, angegeben in Prüfstunden bis zum Auftreten erster Korrosion. Der Test liefert reproduzierbare Vergleichswerte zwischen Beschichtungen und deckt Verarbeitungsfehler auf – er erlaubt nach Norm aber ausdrücklich keinen direkten Rückschluss auf die Lebensdauer im Garten. Wir nennen ihn, weil er der einzige objektive Vergleichsmaßstab ist, nicht als Haltbarkeitszusage.
Edelstahl
Die schwerste und formstabilste Variante. Edelstahl bleibt über Jahrzehnte maßhaltig und ist die Wahl für Möbel, die dauerhaft am selben Platz stehen. Er zeigt Wasserflecken deutlicher als beschichtetes Aluminium und lässt sich bei Bedarf mit einer Edelstahlpolitur auffrischen.
Polyrattan
Die wetterfeste Alternative zu Naturrattan: formstabil, farbecht und einfach zu reinigen. Polyrattan verträgt Regen, Frost und Sonne und muss nicht wie Naturmaterial behandelt werden.
Worauf Sie achten sollten – bei jedem Anbieter: die Verarbeitung der Geflechtenden. Dort löst sich minderwertiges Material zuerst, und dort erkennt man den Qualitätsunterschied schneller als an der Optik.
Rope
Rope-Geflechte werden aus handgeknüpften Seilen gefertigt. Sie sind leicht, offen strukturiert und trocknen nach Regen sehr schnell, weil kaum Wasser stehen bleibt. Die Haptik ist weicher als bei Polyrattan, die Optik zurückhaltender. Für überdachte Terrassen und Poolbereiche eine gute Wahl.
Teakholz
Teak enthält von Natur aus Öle, die es widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit machen. Es vergraut über die Jahre zu einem silbrigen Ton – das ist kein Schaden, sondern der Grund, aus dem viele Kundinnen und Kunden Teak wählen. Wer die warme Ursprungsfarbe erhalten möchte, ölt einmal jährlich nach.
Was Teak nicht kann: Flecken abweisen. Ein Rotweinring oder ein Fettfleck bleibt sichtbar. Bei Tischen, auf denen regelmäßig gegessen wird, ist eine Keramik- oder HPL-Platte die pragmatischere Wahl.
Tischplatten: der entscheidende Unterschied bei Gartentischen
Keramik ist die pflegeleichteste Variante – kratzfest, hitzebeständig, nimmt keine Flüssigkeit auf. Rotwein, Öl und Sonnencreme wischen sich ab, ohne Spuren zu hinterlassen. Der Nachteil: Keramik ist schwer und bei harten Punktstößen empfindlich.
HPL ist ein Schichtstoff mit ähnlicher Robustheit, aber geringerem Gewicht und höherer Stoßfestigkeit. Für Tische, die umgestellt werden, die praktischere Lösung.
Glas ist optisch leicht und einfach zu reinigen, zeigt aber Wasserflecken und Fingerabdrücke deutlich. Bei windexponierten Lagen auf die Befestigung achten.
Alle Tische finden Sie unter Gartentische, passende Stühle unter Gartenstühle.
Sicherheit und Festigkeit: EN 581
Für Möbel im Außenbereich gilt die Normenreihe EN 581: Teil 1 regelt allgemeine Sicherheitsanforderungen, Teil 2 die mechanische Sicherheit und Festigkeit von Sitzmöbeln, Teil 3 die von Tischen. Die Prüfanforderungen gehen von Nutzern mit einem Körpergewicht bis 110 kg aus.
Ein Punkt, den wir offen sagen, weil er häufig falsch dargestellt wird: EN 581-2 enthält keine Anforderungen an Witterungsbeständigkeit. Alterung durch Licht, Temperatur und Feuchte ist dort ausdrücklich nicht Gegenstand der Prüfung – dafür ist EN 581-4 einschlägig. Wer „wetterfest nach EN 581" ausweist, verwechselt zwei Dinge. Aussagekräftig für die Witterung sind die Lichtechtheit des Bezugs und die Beschichtungsqualität des Gestells, nicht die Festigkeitsnorm.
Was „wetterfest" bedeutet – und was nicht
Unsere Gartenmöbel sind für den Außeneinsatz konstruiert: korrosionsgeschützte Gestelle, lichtechte und wasserabweisend ausgerüstete Bezüge, wasserdurchlässige Polster, die nach einem Schauer abtrocknen.
Wetterfest heißt jedoch nicht wetterunabhängig. Für eine lange Lebensdauer empfehlen wir:
- Kissen und Auflagen bei anhaltendem Regen hereinnehmen oder in einer belüfteten Box lagern. Ein einzelner Schauer ist unproblematisch, Tage im Nassen sind es nicht.
- Bezüge gelegentlich mit klarem Wasser abspülen. Das entfernt Pollen und Staub, die sich sonst in die Faser reiben und den Ton mit den Jahren stumpf werden lassen.
- Über den Winter die Möbel ins Trockene stellen oder mit einer atmungsaktiven Schutzhülle abdecken.
- Schutzhüllen nie luftdicht verschließen. Staunässe unter der Plane schadet mehr als Regen darauf – das ist der häufigste Fehler bei der Überwinterung.
- Bei Modellen mit Stoffdach das Verdeck bei Sturm einklappen oder abnehmen.
- Vom Hochdruckreiniger raten wir bei Textilien und Geflechten ab – der Druck kann Fasern und Beschichtung beschädigen. Gestelle reinigen Sie an einem trockenen Tag mit warmem Wasser und einem weichen Tuch.
Ausführliche Anleitungen finden Sie unter Pflege.
Planung: wie viel Platz brauchen Sie?
Vier Werte, die vor der Bestellung geklärt sein sollten:
- Fläche für die Sitzgruppe. Ein Loungesofa mit zwei Sesseln und Beistelltisch braucht realistisch 3 × 3 Meter, damit man dazwischen durchgehen kann.
- Raum vor Loungemöbeln. Mindestens 80 cm Durchgang, mehr wenn ein Tisch davorsteht. Zwischen Sitzkante und Tisch sollten 40 cm liegen.
- Abstand hinter Stühlen. An einem Esstisch rechnen Sie 80 cm hinter jedem Stuhl, damit man aufstehen kann, ohne den Nachbarn zu verschieben.
- Balkontiefe. Unter 180 cm wird es mit Lounge-Sitzgruppen eng; dann sind schmale Sessel und ein Beistelltisch die realistischere Lösung. Unter 150 cm funktionieren nur kompakte Modelle mit 60 cm Sitztiefe.
Bei Möbeln dieser Größe ist die Wirkung aus Zahlen schwer abzuleiten. Markieren Sie die Fläche mit Kreide oder Kreppband auf der Terrasse – das dauert fünf Minuten und ist die verlässlichste Prüfung. Oder schicken Sie uns eine Skizze mit Maßen und der Lage von Türen und Fenstern: Wir sagen Ihnen, welche Kombination passt, und auch, wenn keine passt.
Häufige Fragen zu Gartenmöbeln
Welches Material ist am pflegeleichtesten?
Für Gestelle pulverbeschichtetes Aluminium, für Tischplatten Keramik oder HPL, für Bezüge unsere Agora®-Stoffe. Diese Kombination braucht im Wesentlichen gelegentliches Abspülen mit klarem Wasser.
Müssen die Möbel über den Winter ins Haus?
Die Gestelle können bei den meisten Modellen draußen bleiben, wenn sie mit einer atmungsaktiven Hülle abgedeckt sind. Kissen, Auflagen und Matratzen sollten trocken und belüftet lagern. Wenn Sie Platz haben, ist die Einlagerung im Trockenen immer die schonendere Variante – Frost und Dauerfeuchte beanspruchen Material stärker als Sonne.
Bleichen die Bezüge in der Sonne aus?
Unsere Agora®-Bezüge erreichen Stufe 7 von 8 auf der Blauwollskala und sind damit deutlich über dem für Außentextilien empfohlenen Wert. Vollständig lichtunempfindlich ist kein Textil; bei einem Möbel in dauerhafter Südlage empfehlen wir, es gelegentlich zu drehen.
Lässt sich eine Sitzgruppe später ergänzen?
Innerhalb einer Serie ist das in der Regel möglich. Wir können allerdings nicht dauerhaft zusichern, dass eine Serie oder ein Bezug in Jahren noch verfügbar ist. Wenn Sie eine Erweiterung planen, ist es günstiger, gleich mitzubestellen.
Kann ich die Stoffe vorab ansehen?
Ja. Wir senden Ihnen kostenlose Stoffmuster zu. Bei Outdoor-Farben lohnt das besonders, weil sie in direkter Sonne anders wirken als im Raum – legen Sie das Muster einmal bei Tageslicht auf Ihre Terrasse.
Erreichbar sind wir über das Kontaktformular oder unter +49 8141 5091000.


















